Heimatverein Lebus e.V.

Denkmal für die Lebuser Gefallenen des 1. Weltkrieges

An der Ecke Lindenstraße/Postberg steht direkt vor einer großen Eiche, schon von weitem erkennbar, ein Weltkriegsdenkmal.

Im 1. Weltkrieg 1914–1918 hatte die Kleinstadt Lebus 71 Gefallene zu beklagen.

Nach Kriegsende wollten die Lebuser Einwohner, wie überall in Deutschland, ihren Kriegstoten, auch durch die Errichtung eines Denkmals, gedenken.
Da der Krieg verloren wurde, standen nicht Siegessymbole, sondern das Totengedenken im Vordergrund.
Auch gegenüber den Siegerstaaten musste eine gewisse Zurückhaltung geübt werden.
Deutschland lag wirtschaftlich am Boden, so konnten Denkmäler aus öffentlichen Mitteln nicht finanziert werden.

Krieger- und Kaiserdenkmal zu Lebus

Vor den Augen der Lebuser und ihrer Gäste erhebt sich, vom Standpunkt des Amtsgartens aus, hoch über der Stadt das Krieger– und Kaiserdenkmal. Dieses Denkmal wurde den in den drei Kriegen 1864 deutsch-dänischer Krieg, 1866 preußisch-österreichischer Krieg und 1870/71 deutsch-französischer Krieg gefallenen Lebusern gewidmet, auch um Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich III. zu ehren, und ist heute Teil unserer Stadtgeschichte.